Augenakupunktur nach Boel

Die Augenakupunktur wurde von Prof. Dr. John Boel über mehr als 30 Jahre entwickelt und erstmals 1996 in Deutschland vorgestellt. Er kombinierte dabei mehrere Akupunktursysteme.

Bei der Behandlung werden Akupunkturnadeln an Händen, Füssen und Stirn gesetzt. Sie ist eine schonende Therapie und kann eine sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Augenbehandlung darstellen.

Nach der Methode von Boel können fast alle Augenerkrankungen wie z.B. Altersfehlsichtigkeit, trockene Augen, Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa (Pigmentablagerungen auf der Netzhaut), Grüner Star, grauer Star im Anfangsstadium, Kurzsichtigkeit bis zum 20. Lebensjahr, Augenleiden verursacht durch Diabetes, Thrombosen etc. behandelt werden.

Zwar können diese Augenleiden nicht immer vollständig geheilt werden, sie können aber stark gelindert bzw. ihr Verlauf spürbar verlangsamt werden. Oft kann die vorhandene Sehkraft nicht nur erhalten, sondern sogar noch verbessert werden. Lediglich Kurzsichtigkeit bzw. die Myopie nach dem zwanzigsten Lebensjahr und grauer Star im fortgeschrittenen Stadium sind nicht behandelbar.

Zu Beginn der Therapie werden 2 Sitzungen pro Tag mit dem Abstand von 1 Stunde durchgeführt. Dies wird 5-10 Tage wiederholt. Nach 2-3 Tagen sollte sich ein „sichtbarer“ Erfolg einstellen. Im weiteren Verlauf ist meist eine Behandlung mit 2 Sitzungen pro Monat nötig.

Die Statistik beweist den Erfolg (Statistik der Klnik von Dr. Boel)